Freitag, 10. Januar 2014

Ein paar Worte...

..zu den aktuellen Änderungen
Mit einem neuen Jahr kommen bekanntlich auch Veränderungen. Bei mir ist es der glückliche Umstand, dass ich nun wieder einen geregelten Tagesablauf und somit auch regelmäßig Zeit zur Blogpflege habe. Konkret: Abitur, Führerschein, Arbeitsplatz, Studienplatz, erste fester Freund (oder auch: die ersten Abenteuer des Erwachsen Werdens) – Erledigt!

..zu dem neuen Konzept
Da ich diesen Blog weiterhin alleine betreibe, werde ich nach wie vor nicht jede Woche eine Rezension posten können. Damit es aber trotzdem für euch nicht langweilig wird, werde ich mir Mühe geben wöchentlich „News“, „Specials“ oder „Ein paar Worte…“ (am besten alles drei) zu posten.
Außerdem werde ich meine große Film und Büchersammlung nutzen, um euch Film-Adaptionen von Büchern zu besprechen (wusstet ihr schon, dass „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak nun verfilmt wurde?).

Neu ist auch, dass das Menü von der Seite nach oben, an den Kopf des Blogs gewandert ist. Zusätzlich ist die lang angekündigte Seite „About“ nun gefüllt. Ein Gästebuch ist in Arbeit, und auch der unverzichtbare Disclaimer hat seinen Weg zu diesem Blog gefunden. Andere Seiten wurden gestrichen oder werden gerade neu überarbeitet. Zusammengekürzt wurden auch die beiden äußeren Menüleisten, damit alles kurz, knackig und übersichtlich bleibt.
Was unterscheidet diesen Blog also von anderen? Was ist das neuen Motto dieses Blogs?


Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.
- Carl Hilty -
..dazu, was mir wichtig ist und zu Dürrenmatt
So wie die besten Specialeffects und die begnadetsten Schauspieler einen Film nicht gut machen, solange die Story unlogisch und die Charaktere flach sind, verhält es sich auch mit Büchern.
Natürlich kann man sich von einem flüssigen Schreibstil und bildreicher Sprache berauschen lassen, aber mir ist wichtig, dass mir die Geschichte hinter dem Buch etwas sagen will, sie in sich schlüssig und befriedigend ist.
Ein Beispiel für eine unbefriedigende Geschichte wäre „Das Versprechen“ von Dürrenmatt. Mit seinem Untertitel „Requiem auf den Kriminalroman“, setzt er neue Akzente und schreibt hier einen spannenden Krimi auf ein damals aktuelles Thema, lässt aber mit einem untypischen (oder: Dürrenmatt-typischen) Ende den Leser frustriert , schockiert und unbefriedigt zurück. Warum? Er bedient sich eines Zufalls, um dieses untypische Ende zu provozieren. Den Durchschnittsleser wie mich hat dies gestört.

Nach ein wenig Recherche und dem nächsten Dürrenmatt wurde mir Folgendes klar:



  1. Dürrenmatt schrieb erst das Drehbuch für den Film „Es geschah am hellichten Tag“, daraufhin verpackte er die Geschichte noch einmal in einem Kriminalroman
  2. Er nutzt das Stilmittel der Tragik/dem schlimmstmöglichen Ende (bspw. bei „Die Physiker), um die Widersprüchlichkeit gesellschaftlicher Strukturen aufzuzeigen. Respekt!
Diese Überlegungen (natürlich nicht nur zu Dürrenmatt) will ich mit euch teilen und mit euch darüber sprechen. Denn viele Bücher haben den Anspruch, logisch anspruchsvoll zu sein und in ihrer Geschichte etwas zu transportieren. Differensziert herauszufinden, ob ihnen dies gelungen ist, das ist die Aufgabe von Rezensenten und letzt endlich auch von jedem Leser, der mit Herz und Verstand liest.

Einen guten Start ins Wochenende wünscht Souci und schenkt digitalen Sekt aus, um auf ein neues Jahr und einen hoffentlich mit viel Freude und Erfolg gekrönten Neuanfang zu anzustoßen!

Kommentare:

  1. Hallo!
    Ich bin gerade ganz zufällig auf deinen wunderschönen "Garten" gestoßen und da es mir hier so gut gefällt, bin ich einfach mal Leserin geworden. ;-)
    Bin schon gespannt darauf, was ich hier alles zu lesen bekommen werde.
    Vielleicht magst du mich ja auch mal besuchen. Ich würde mich sehr freuen.
    http://weltenwechsel.blogspot.de/

    Ganz lieben Gruß,
    Dinni ☺

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    1. Hallo Dinni!
      Ich habe sofort deinen Blog besucht und finde ihn super schön ;)
      Der Blog ist immernoch im Aufbau und ich arbeite gerade an einem eigenen Layout und habe schon große Pläne, was Buchverfilmungen angeht. Außerdem arbeite ich gerade an etwas, dass so ähnlich wie der "Freitags-Füller" ist.

      Liebe Grüße
      Souci

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