Dienstag, 29. Mai 2012

Vorgemerkt: Neues von Simone Elkeles

Liebe Leserinnen und Leser,
aufgepasst! (besonders die Simone-Elkeles-Fans)

Nach dem die Fuentes-Reihe mit dem 3. Buch beendet wurde, gab es langes Bangen und Zittern, denn "Leaving Paradise" wurde bereits ein Jahr vor "Perfect Chemistry" veröffentlicht, bisher aber noch nicht ins Deutsche übersetzt.
Jetzt war die Frage, ob die Leser noch bis zu einer Neuerscheinung von Simone Elkeles warten müssten (wie es die englischen Leser tun), oder ob sich einer erbarmt und die Paradise-Reihe um Caleb und Maggie übersetzt. Und hier kommt die Antwort:
Am 14. Januar 2013 ist es soweit, und wir dürfen uns auf "Leaving Paradise" UND "Back To Paradise" zugleich (eher nacheinander) in ihrer deutschen Ausgabe stürzen. Yippie Ya Yay!!!

Ein kurzer Überblick:

Die Paradise-Reihe (deutsch bzw. englisch):
- Leaving Paradise bzw. Leaving Paradise
- Back To Paradise bzw. Return To Paradise

Die Fuentes-Reihe (deutsch bzw. englisch):
- Du oder das ganze Leben [Rezension] bzw. Perfect Chemistry
- Du oder der rest der Welt bzw. Rules Of Attreaction
- Du oder die große Liebe bzw. Chain Reaction

Habt ihr schon alle Fuentes-Bücher gelesen? Und wenn ja, wie fandet ihr sie, oder welches fandet ihr am besten?
Wartet ihr auch schon so sehnsüchtig auf weitere Teile? Oder habt ihr sie sogar schon auf Englisch gelesen?

LG,
Souci

Sonntag, 27. Mai 2012

Rezension: Nybbas Träume von Jennifer Benkau


Autor: Jennifer Benkau
Originalsprache: Deustch
Verlag: Sieben-Verlag
Erschienen: 12. Juni 2010
ISBN: 978-3-9415-4702-5
Broschiert: 408 Seiten; 14,90€
Bestellen: HIER


Dieses Buch ist wahrlich ein Traum
… und außerdem nicht mehr aus der Hand zu legen.


„Ich habe dir den Schlüssel zu einer Tür geschenkt, hinter der meine größte Angst gefangen ist. Vielleicht brauchst du ihn mal.“ (Nicholas, S. 260, Nybbas Träume)
Zum Inhalt:
Sie nennen ihn Nicholas, doch wer er wirklich ist, ahnt niemand. Sein Aussehen ist atemberaubend, sein Charme lässt allerdings zu wünschen übrig. Seine Berührungen sind so absolut unwiderstehlich, wie sein Schatten tödlich sein kann. Er ist ein Wesen, das nur einen Feind kennt: die Clerica, Dämonenjäger, die seine Art seit Jahrhunderten jagen, bannen und töten. Nach einem herben Schicksalsschlag verfällt Joana mehr und mehr der Gleichgültigkeit, und merkt erst wie wertvoll ihr das Leben ist, als Nicholas es in ernsthafte Gefahr bringt. Denn im Körper des faszinierenden Mannes verbirgt sich der Nybbas. Ein Dämon, der sich von Emotionen ernährt und nichts so sehr liebt, wie das Spiel mit seinem Opfer. Nach ihrer Begegnung gerät Joana zwischen die Fronten von Gut und Böse, und muss eine schwere Entscheidung treffen.

Meine Meinung:
Seinen Opfern raubt der Nybbas Gefühle und Emotionen, den Lesern raubt er den Schlaf.
Diesmal keine Vampire, Werwölfe, Gestaltenwandler, Unsterblichenkrieger… nein: Dämonen, Schattendämonen! Sie nehmen von anderer Leute Körper Besitz um den Clerican zu entkommen und besseren Zugang zu ihrer menschlichen Beute zu haben. Denn nur ihre menschliche Hülle ist auch auf menschliche Nahrung angewiesen, doch der Schatten, der sich in ihr verbirgt, verlangt nach der Lebensessenz seiner Opfer. Dieser mörderischen und selbstsüchtigen Spezies gehört auch der Nybbas an.
Bevorzugte Nahrung: Emotionen in allen Geschmacksrichtungen, mit einer leichten Eifersucht-Intoleranz. Bis zur Gefühlslosigkeit kann er seine Opfer aussaugen, natürlich nicht ohne vorher noch ein bisschen mit ihnen zu spielen. Er passt sich den Menschen an, durchschaut sie und manipuliert sie – ein echter Gaukler halt. Auch vor Morden schreckt der sympathische Dämon nicht zurück… Halt! Sympathisch? Während welches Kapitels dieses Buches habe ich eigentlich Sympathie für einen Mörder und Seelenräuber entwickelt? Gar nicht. Und das ist der Punkt.
Die Autorin lässt dem Nybbas viel Raum, um sich zu verändern und weiterzuentwickeln. Leider oder zum Glück (ich konnte mich bis jetzt nicht entscheiden) verläuft seine Entwicklung nicht nach Schema X, sprich: böser Junge sieht gutes Mädchen, verliebt sich Hals über Kopf in sie und gehört ab sofort auch zu den Guten. Nein, so dynamisch der Charakter des Nybbas sich auch entwickelt, so geheimnisvoll, vielschichtig und interessant bleibt er auch. Das heißt also, zu Joanas Leidwesen trifft ihn weder die alles aufopfernde Liebe-auf-den-ersten-Blick, noch ein magischer Blitz oder sonstiger Zauber, die ihn zu Mr. Perfect machen und Joanas (und des Lesers) eigene Moralvorstellungen einverleiben. Der ganze mühselige Verwandlungsprozess muss von Joana angetrieben werden. Muss? Hat sie sich nicht in genau diesen Nicolas/Nybbas verliebt? Sollte sie ihn jetzt verändern wollen? Moral und Liebe streiten nicht nur in der jungen Frau, sondern auch der Leser rätselt mit, ob er sein Herz nicht einer eingebildeten Idealvorstellung verschrieben hat. Kann Joana denn wirklich die Seite an ihm ignorieren, der jede Faser ihres Körpers – und auch des Erben, dass sie in sich trägt – widerspricht? Auf jeden Fall muss Joana sich schnell entscheiden, wie sie mit ihren neu gewonnenen Gefühlen umgehen will, denn das Böse schläft nicht. Vor allem, wenn es in Begriff ist, einen seiner besten Mitstreiter an die Liebe zu verlieren.

Sympathisch oder nicht? Das muss wohl jeder am Ende für sich selbst entscheiden.
Für mich liegt hier der einzige Kritikpunkt. Ich wollte mir während des Lesens nicht erlauben für einen Mörder, der Unschuldige umbringt und seine Taten nicht bereut, Sympathie zu empfinden. So hat sich in meinen Augen der Charakter des Nybbas in den eines einfühlsamen und selbstlosen Geliebten und den eines gefühlskalten und selbstsüchtigen Mörders gespalten. Wegen dem Fehlen der Reue. Aber die kommt ja vielleicht noch in Band 2.

Die Charaktere von Joana, der taffen, starken und schlagfertigen Heldin, Nicholas, dem untypischen teil-sympatischen Antihelden, aber auch von den Antagonisten (Alexander, Lillian,…) und nicht zu vergessen dem charmanten Racheengel Elias (von dem ich gerne noch mehr lesen würde), sind präzise, detailliert und nachvollziehbar gezeichnet. Die neue und gefährliche Welt der Dämonen reißt nicht nur Joana sofort mit.

Jennifer Benkau zieht den Leser mit ihrem Schreibstil und ihren ausgeschmückten, aber stets direkten Formulierungen in den Bann und lässt ihn nicht los, bis er nicht auch die letzte Seite gelesen hat. Besonders während des langen und besonders spannenden Show-Downs, mit vielen überraschenden Wendungen, klebt einem das Buch buchstäblich an der Hand.
Das Ende dagegen ist sehr ausgewogen zwischen Entspannung (der Leser darf endlich wieder zu Atem kommen) und neuen Geheimnissen, die vermutlich/hoffentlich in den nächsten beiden Bänden gelüftet werden. Die Autorin versteht es auch, den Leser am Schluss an anfängliche Rätsel zu erinnern, sodass er sich in dem guten Gewissen befindet, dass die Geschichte von Joana und dem Nybbas noch lange nicht zu Ende ist.

Zur Autorin:
Mit ihrem Debütroman „Nybbas Träume“ ebnet Jennifer Benkau den Weg in die Nybbas-Triologie. Mit ihrer flüssigen Sprache und ihrem Einfallsreichtum sahnt sie auch mit „Phoenixfluch“ und ihrer Neuerscheinung Dark Canopy“ jede Menge gute Kritik ab.
Die Nybbas-Reihe im Überblick:
- 01 Nybbas Träume
- 02 Nybbas Nächte
- 03 Nybbas Blut

Mein Fazit:
„Warum nur muss alles Kostbare sterblich sein und enden?
Weil das die Dinge wertvoll macht, beantwortete er sich selbst seine Frage. Die Vergänglichkeit, die jedem Augenblick Bedeutung beimisst.“(S. 405, Nybbas Träume)
Wie passen Gut und Böse zusammen? Und wer überwiegt am Ende? Mit „Nybbas Träume“ legt Jennifer Benkau ein wahrlich traumhaftes Debüt hin.
Der Nybbas giert nach Emotionen und der Leser nach den Fortsetzungen.

Meine Bewertung:





Buchtrailer:


HIER liest die Autorin aus den ersten Seiten des Buches



Samstag, 14. April 2012

Rezension: Die Wächter Edens von Stephan R. Bellem





Autor: Stephan R. Bellem
Verlag: Otherworld Verlag
Erschienen: September 2011
ISBN: 978-3-8000-9548-3
Broschiert: 309 Seiten; 14,95€
Bestellen: hier



Worum geht es dabei ein Mensch zu sein? 
 Was ist Gottes Plan? 
 Und was ist das Paradies auf Erden?

„Denn so hat der Herr uns gemacht. Er hat keine perfekten Wesen geschaffen. Nur perfekte Absichten. Wir vergessen, wir verleugnen, wir hoffen und wir fluchen. Wir sind so, wie Gott und Seine himmlischen Wesen niemals sein können. Wir sind nicht perfekt. Wir sind Menschen. Nur Menschen.“(Die Wächter Edens, S. 106/107)
Zum Inhalt:
Ich werde an dieser Stelle den Klappentext zitieren, da der Text auf dem Buchrücken den Leser doch völlig unvorbereitet in eine Geschichte mit ganz anderen Schwerpunkten leitet.
Das wirklich meisterhafte an diesem Buch sind die beiden ganz verschiedenen Welten der Journalisten auf der einen Seite und der Engel und Paladine auf der anderen, die hier aufeinander treffen.

Das sagt der Klappentext:
Die junge Reporterin Arienne verfolgt eine grauenerregende Mordserie an Obdachlosen. Die Opfer sind stets bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Doch die Polizei will der Sache nicht nachgehen. Je mehr Nachforschungen Arienne anstellt, desto mehr wird ihr bewusst, dass die Morde Teil einer uralten Fehde sind. Und plötzlich gerät sie zwischen die Fronten eines Krieges, der schon seit Ewigkeiten tobt.


Als der Schweizergardist Antonio plötzlich in eine kleine Kirche mitten in Deutschland geschickt wird, ahnt er nicht, dass sich dahinter das größte Abenteuer seines Lebens verbirgt. Doch schon bald nagt die Frage an ihm, ob er dem charismatischen Vincent wirklich vertrauen kann oder ob der Mann nicht einer eigenen dunklen Agenda folgt.


Das sagt der Autor:
 

Meine Meinung:
„Eine weitere Liebesgeschichte mit Engeln – den neuen Vampiren.“ Mit dieser Haltung bin ich an das Buch herangegangen. Und wenn ihr das auch tut, dann bereitet euch darauf vor, genauso bitter enttäuscht zu werden wie ich.
Und das ist auch gut so!

Arienne macht gerade ihr Volontariat in einer Redaktion. Sie stößt auf eine Reihe von Mordfällen, bei denen sie das Werk eines Serienmörders vermutet. Schnell kann sie Tom, einen erfahreneren, älteren und sehr sympathischen Journalist, bei diesen Ermittlungen an Bord ziehen. Ariennes Vergangenheit ist sehr interessant und führt den Leser schnell auf eine heiße Spur. Tom nimmt hier eher die Rolle der Vaterfigur ein. Dies wirkt erfrischend, da eine Romanze zwischen den beiden von Anfang an auszuschließen ist. Schon hier bricht Stephan R. Bellem also aus dem typisch vorhersehbaren Plot aus, und weckte gleich meine Neugier.
Spannung baut sich vor allem gut durch den Wechsel der Erzählperspektiven auf. Wenn an der einen Stelle aus der Sicht eines bestimmten Menschen geschrieben wird, kann der Leser z.B. später Gebrauch von dem durch diese Perspektive erlangten Wissen machen. So weiß der Leser stets mehr als die Protagonisten, kann aber trotzdem noch mitfiebern und – rätseln.

Die Welt der Paladine – teilweise auch die der Engel – lernt man durch die Augen Antonios, eines Schweizergardisten, kennen. Er ist auf jeden Fall eine Sympathiefigur, die ich zu Anfang deutlich unterschätzt habe. Er gibt eine nachvollziehbare Sichtweise auf die Arbeit der Paladine und ihm werden - stellvertretend für den Leser – die Augen für die Geheimnisse und Schrecken der Welt geöffnet, die Bellem hier geschaffen hat. Tatsächlich sind seine moralischen/„menschlichen“ Zweifel, die er an seiner neuen Arbeit hat, durchaus berechtigt, und vereinen an diesem Punkt Antonios alte – also „unsere – Welt mit der neuen Welt, in der es Engel und andere Schreckgestalten gibt.
Denn wenn man glaubt Engel wären immer bodygebildete, unverschämt gutaussehende Männer mit Muskeln überall, sogar auf den Schultern ausgestattet  – wozu auch immer man die braucht?! -, der hat sich getäuscht. Bellem’s Engel sind zwar mysteriös und geheimnisvoll, aber ganz bestimmt nicht aus „Engel sucht Gefährtin“ entsprungen. Ver-/Bezaubernde Augen? Ja! Fähig zu Gefühlen? Ja! Dramatische Vergangenheit? Ja!  Aber da hört es auch schon auf, denn vor allem sind sie geheimnisvoll und nicht von dieser Welt. Deshalb erfährt der Leser weniger über sie, als über die Paladine Toni, Shane und Noriko oder bspw. den Pfarrer der Kirche, in der sich ihr „Hauptquartier“ befindet.
Nun ihr seht schon: Die Action siegt bei Herrn Bellem über die Romantik und die anspruchsvollen Dialoge über die Schäferstündchen. Dies ist nicht negativ, sondern eine Tatsache. Und wenn man mit dieser Einstellung an das Buch herangeht, kann man die spannende und unterhaltsame Geschichte richtig auskosten.

Von Anfang an kann man den flüssigen Schreibstil des Autors genießen. Es wird zwar an einigen Stellen schon recht blutig, aber vor allem bei den Kämpfen der Engel stehen nicht körperliche sondern geistige und dialoglastige Duelle im Vordergrund.
Doch auch der Witz kommt nicht zu kurz: Ich musste doch herzlich über so manch ein Geheimnis lachen, in das Toni eingeweiht wird, wie z.B. dass [Graf] Dracula – oder D., wie ihn Shane gerne nennt - ein Opfer des Fortschrittes sei. 

Mein einziger Kritikpunkt an dieser Stelle ist die Gewissenfrage. Toni stellt berechtigterweise das „Der-Zweck-heiligt-die-Mittel“-Prinzip vom Engel Vincent in Frage. Von einem Dämon besessen zu sein, ist nämlich nicht mit einem kleinen Exorzismus lösbar. Stattdessen muss man den „Wirtskörper“ umbringen. Das heißt, wenn ein Engel nicht rechtzeitig den Wirtskörper umbringt und die arme Seele in den Himmel schickt, kommt sie unweigerlich in die Hölle. Kein „Vielleicht“ oder „ich war doch immer brav“. Nein, wir befinden uns hier in einer kniffligen Situation, in der es nur „Schwarz-Weiß“-Lösungen zu geben scheint. Dein Leben wird zum Wohle der Menschheit frühzeitig beendet. Danach kommst du entweder in den Himmel oder in die Hölle, unabhängig davon, was für ein Leben du vorher geführt hast. Das Toni dies anfangs schwer akzeptieren kann und der Pfarrer später auch ins Zweifeln gerät ist nur zu nachvollziehbar.

Auf der Jagd nach einem Dämon: Noriko […] flüstert ihm [Toni] ins Ohr: „Bleib dicht hinter uns. Und was auch immer wir da oben finden, halte dich von ihm fern. Niemand berührt es, mit Außnahme von Vincent.“
„Es?“, fragte Toni[…].
(Die Wächter Edens, S,118)
An dieser Stelle hätte ich mir doch vom Autor noch eine Alternativ-Lösung gewünscht. Denn so etwas kann kaum in Gottes Sinne sein und hat mich als Leser in dem Punkt sehr unbefriedigt aus dem Buch entlassen.

Was mir sehr prositiv dagegen aufgefallen ist, ist die Untermalung vieler Szenen mit bestimmten Liedern.  Für die von euch, die die Lieder – wie ich – nicht im Kopf haben sollten, habe ich für das Lesen unten eine Playlist mit Links zu den Songs erstellt, um die Suche zu erleichtern. Ich persönlich höre „Open Your Eyes“ von Alter Bridge schon seit Tagen rauf und runter :-)
Den Titel des Buches finde ich nur allzu gelungen und ich war kurz in Versuchung für das schöne Cover einen Extrapunkt zu vergeben. Allerdings ist mir immernoch schleierhaft, was die abgebildete Szenerie auf dem Cover mit dem Buch zu tun hat. Das ist jedoch nicht schlimm, denn es ist trotzdem ein wahrer Augenschmaus.

Zum Autor:
Stephan R. Bellem scheint ein richtiger Paladin-Fanatiker zu sein, denn die 3 Chroniken des Paladins sind seine erste Buchreihe. Auch mit Büchern wie Bluttrinker und Portal des Vergessens hat er sich einen Namen gemacht. Nach Die Wächter Edens ist sein neustes Buch Welt aus Staub, welches im Januar 2012 erschienen ist. Nach Beendigung der Wächter Edens, habe ich es sofort auf meine Wunschliste gesetzt ;-)

Mein Fazit:
Ist es nicht das, was die Menschen auszeischnet?, dachte er. Die Möglichkeit, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten? Ist es nicht das, was Gott für uns wollte? (Die Wächter Edens, S. 263)
Dieses Zitat lasse ich hier einmal im Raum stehen. Die, die das Ende kennen, werden wissen warum ich gerade das heraus gesucht habe. Schließlich steckt darin ein Ansatz, den der Autor  konsequent bis zum Finale des Buches – der Auflösung – verfolgt und auch konsequent zu Ende denkt.

Meine Bewertung:
Von mir gibt es solide 4 von 5 Buchblättern für dieses unterhaltsame und vor allem durch Spannung überzeugende Abenteuer mit einer ganz neuen Sicht auf den Mythos der Engel.

Der Soundtrack zum Buch: