Donnerstag, 21. Mai 2015

Rezension: Gegen die Angst - Face Your Fear. Accept Your War. von Regine Stokke

Cover vom Buch Gegen die Angst von Regine Stokke


Autor: Regine Stokke Blog
Originaltitel: Regines Bok
Genre: Veröffentlichung übersetzter Blogeinträge von Regine Stokke, die mit 17 Jahren an Leukämie erkrankte und auf ihrem Blog über das Leben den Tod und ihre Krankheit berichtete.
VerlagOetinger
Erschienen: März 2012
ISBN: 978-3-7891-4745-6
Broschiert: 380 Seiten; 14,95€
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Ein Buch - ein Mädchen -,
das dich mitten ins Herz trifft

Regines Blog ist eine Bereicherung für's Leben









"Face your fear. Eine Hommage an die Schönheit des Lebens und wider die Angst. Im August 2008 erhielt die 17jährige Norwegerin Regine Stokke die Diagnose Leukämie. Ein paar Monate später richtete sie den Blog "Face your fear" ein, der schnell Norwegens meistgelesener Blog wurde. Mehr als 100.000 Menschen verfolgten Regines Einträge während ihrer letzten Monate und lasen ihre Gedanken über Krankheit, über Leben und Tod, über Freundschaft, Liebe und darüber, wie man mit seiner Angst fertig wird. Das Buch, das auf Regines Blogeinträgen basiert, ergänzt um die Antworten der Leser und Stimmen ihrer Familie, ist an Eindringlichkeit kaum zu übertreffen. Dieser wahre Bericht eines starken Mädchens, das viel zu früh starb, ist zutiefst bewegend und geht unter die Haut. Mit vielen privaten Fotos aus den Alben von Regine, ihrer Familie und ihren Freunden."







Face Your Fear. Accept Your War. It Is What It Is.

Dass dieses Buch besonders berührt, überrascht nicht. Denn es ist real. Es ist kein Roman mit einer ausgedachten Geschichte. Regine Stokke - das tapfere Mädchen, das tapfer kämpfte - gab es wirklich! Sie hat so gelebt und so geschrieben, wie wir es in ihrem Buch nachlesen können.

Was hat Regine zusagen? Eine ganze Menge, was für das Leben von vielen Lesern, wie auch mir, von Bedeutung war und ist. Im Klappentext ist es ganz gut auf den Punkt gebracht:
"Ein Buch über das Leben und den Tod, über Freundschaft und Liebe und den Mut, seiner eigenen Angst ins Gesicht zu sehen" (Klappentext)
Regine schreibt - vor allem authentisch - und Hunderte bis Tausende von Lesern kommentieren den Blog, auf dem sie von ihrer Krankheit (Leukämie) berichtet.
Beim Lesen ihrer Blogeinträge und manch abgedruckter Kommentare wurde ich sehr nachdenklich. Vieles im Leben habe ich plötzlich von einer anderen Seite betrachtet und bestreite nun mit einer neuen und befreienden Dankbarkeit meinen Alltag.
Auch bekam ich durch Regines Einträge ein Gefühl dafür, wie man sich vor todkranken Menschen verhaltet sollte, da ich mich nun besser in sie hineinversetzen kann.

Doch Regine ist nicht nur die "Krebs-Regine", sie ist auch eine einzigartige Künstlerin und hat viele tolle Talente. Die abgedruckten Gedichte und vor allem Fotografien von Regine berühren und faszinieren gleichermaßen.
Auch wenn ich wusste, wie das Buch "ausgeht", konnte ich nicht umhin, mit dem jungen Mädchen (sie ist nur weniger Jahre jünger als ich), ihren Ärzten, Freunden, ihrer Familie und den Lesern und Kommentatoren ihres Blogs mitzufiebern. Ich wünschte mir, dass doch noch alles gut werden würde, obwohl ich es besser wusste.

Einträge aus Regines Blog wechseln sich mit Gedichten, Songtexten, künstlerischen Fotos, Tagebucheinträgen und Blogkommentaren ab. Das macht das Buch sehr abwechslungsreich.

Es ist mir unbegreiflich, warum Regine Stokke mit ihren Blog und vor allem diesem Buch in Deutschland noch nicht so bekannt ist.






"Gegen die Angst - Face Your Fear. Accept Your War." ist etwas ganz Besonderes. Regine Stokke, die 17-jährige Norwegerin, die an Krebs erkrankte, schreibt in ihrem Blog über ihre Krankheit, das Leben, den Tod und allerhand bewegende Themen. Trotz ihrer schweren Krankheit schreibt das tapfere Mädchen auch über Freundschaft und Hoffnung. In ihrem viel zu kurzen Leben hat sie so viel bewegt und so viele Leute berührt. Ich gehöre dazu. Denn sie bewegt und berührt auch nach ihrem Tod noch.
Hiermit lade ich jeden herzlich ein, sich von ihren Worten und Bildern, von ihrem Leben bewegen und berühren zu lassen.

Kommentare:

  1. Klingt berührend und irgendwie auch sehr schockierenden!
    Danke fürs rezensieren :D
    Wandert dann mal auf die WuLI
    Liebe Grüße
    Janine

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    1. Hi Janine :-)
      Es freut mich total, dass ich dich für das Buch begeistern kann!

      Liebe Grüße♥
      Souci

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